Wasserhahn und Spülein der Küche
Für viele alltägliche Tätigkeiten in der Küche sind Wasserhahn und Spülbecken unverzichtbar: Beim Kochen waschen Sie sich mehrmals die Hände, spülen Gemüse, Obst und Geschirr ab oder reinigen schnell den Löffel, bevor er von der Tomatensuppe in die Schlagsahne fürs Dessert wandert.
Der Wasserhahn bildet zusammen mit der Mischbatterie die Küchenarmatur. Das passende Spülbecken beziehungsweise die Küchenspüle darf dabei natürlich nicht fehlen. Wenn Sie mehr über die perfekte Kombination aus Wasserhahn, Küchenarmatur und Spüle inklusive Zubehör erfahren möchten, beraten wir Sie bei Himmlisch Wohnen gern persönlich.
InhaltAlles auf einen Blick
- Küchenarmaturen & Wasserhahn
- Wichtige Kriterien
- Hochdruck vs. Niederdruck
- Arten von Küchenarmaturen
- Einhebelmischer
- Zweigriffarmatur
- Armatur mit Schlauchbrause
- Vorfensterarmatur
- Sensorarmatur
- Filterarmatur
- Küchenspüle & Spülbecken
- Materialien der Küchenspülen
- Einbauarten der Spülen
- Fragen zu Wasserhahn & Spüle

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Küchenarmaturen: Der Wasserhahn in der Küche
Der Wasserhahn in Ihrer Küche ist der zentrale Bestandteil der Küchenarmatur. Damit Sie die passende Armatur inklusive Wasserhahn kaufen können, sollten Sie vorher wissen, über welchen Wasseranschluss Sie verfügen und welche Armatur-Typen dazu passen.
Natürlich spielen auch Design und Funktion eine große Rolle, denn es gibt eine riesige Auswahl an Küchenarmaturen – von schlicht und funktional bis hin zu markanten Design-Wasserhähnen. Finden Sie Ihren Favoriten!



Wichtige Kriterien für Wasserhahn und Küchenspüle
Bevor Sie eine neue Küchenarmatur und Spüle auswählen, lohnt sich ein kurzer Blick auf die wichtigsten Kriterien:
- Bedienkomfort:
Möchten Sie einen leichtgängigen Einhebelmischer oder eine klassische Zweigriffarmatur? Soll der Auslauf schwenkbar oder ausziehbar sein? - Höhe und Reichweite:
Wie hoch darf der Wasserhahn sein, damit Töpfe bequem darunter passen – und trotzdem noch das Fenster aufgeht oder kein Oberschrank im Weg ist? - Material und Oberfläche:
Bevorzugen Sie eine Armatur aus Edelstahl, verchromtem Messing oder vielleicht eine schwarze Designarmatur passend zur Arbeitsplatte? - Pflegeaufwand:
Soll die Spüle besonders pflegeleicht und unempfindlich gegen Kratzer und Flecken sein – zum Beispiel aus Edelstahl oder Verbundwerkstoff? - Wassersparen:
Moderne Küchenarmaturen besitzen oft Sparfunktionen oder Perlatoren, die den Wasserverbrauch reduzieren, ohne dass Sie auf Komfort verzichten müssen.
Mit diesen Punkten im Hinterkopf fällt die Entscheidung für Wasserhahn und Spüle deutlich leichter.
Hochdruck- oder Niederdruckarmatur? So finden Sie die richtige Küchenarmatur
Ist Ihr Haus mit einer zentralen Warmwasserversorgung ausgestattet? Dann kommt das warme Wasser in der Regel direkt aus der Leitung. In diesem Fall benötigen Sie eine Hochdruckarmatur mit zwei Anschlüssen: einen für Kaltwasser und einen für Warmwasser.
Haben Sie hingegen Boiler, Speicher oder ein Untertischgerät, brauchen Sie eine Niederdruckarmatur. Diese ist mit einem Absperrventil und drei Anschlüssen versehen, damit das kalte Wasser korrekt in den Boiler geleitet wird, dort erhitzt und anschließend wieder zur Küchenarmatur geführt werden kann.



Die Vielfalt der Küchenarmaturen und Wasserhähne
Ist die Frage nach Hoch- oder Niederdruckarmatur geklärt, geht es an die Auswahl der ideal passenden Küchenarmatur. Es gibt zahlreiche Varianten, die sich in Bedienung, Funktion und Design unterscheiden.
Wir beraten Sie gern bei der Auswahl aus einer Vielzahl an Küchen-Wasserhähnen – vom praktischen Einhebelmischer über Armaturen mit Schlauchbrause bis hin zu Sensor- und Filterarmaturen. Vereinbaren Sie dafür einfach einen Termin mit uns!


Einhebelmischer: einfach zu bedienende Küchenarmatur
Einhebelmischbatterien lassen sich genauso leicht beschreiben wie bedienen: Es handelt sich um eine Küchenarmatur mit nur einem Hebel, an dem Sie sowohl die Stärke des Wasserstrahls als auch die Temperatur des Wassers regeln.
Der Vorteil liegt auf – beziehungsweise in – der Hand: Sie haben eine Hand frei, um sich parallel um andere Dinge zu kümmern, während Sie mit der anderen den Hebel bedienen. Einhebelmischer sind weit verbreitet, sehr komfortabel und in vielen Designs erhältlich. Zudem sind sie im Vergleich zu aufwendigeren Spezialarmaturen oft relativ günstig.


Zweigriffarmatur: Wasserhahn mit zwei Drehreglern
Die Zweigriffarmatur in der Küche ist mittlerweile seltener geworden, findet sich aber noch häufig in klassischen oder nostalgischen Küchendesigns.
Links und rechts des Wasserhahns sitzt je ein Drehregler:
Mit einem regeln Sie die Kaltwasserzufuhr, mit dem anderen das warme Wasser. Bis die ideale Temperatur aus warmem und kaltem Wasser erreicht ist, vergeht meist ein wenig Zeit – besonders umweltfreundlich ist das nicht. Dafür passt dieser Armatur-Typ optisch sehr gut in Landhausküchen oder Retro-Küchen.



Küchenarmatur mit Schlauchbrause: flexibler Wasserhahn für die Spüle
Schlauchbrausen sind so flexible Wasserhähne, dass sie sich sowohl an Einhebel- als auch an Zweigriffmischer anschließen lassen.
Aber das ist nicht ihr einziger Vorteil:
Durch den biegsamen, herausziehbaren Schlauch können Sie bequem hohe Gefäße befüllen, Backbleche abspülen oder den Wasserstrahl in schwer erreichbare Ecken lenken. Perfekt ist eine Schlauchbrause auch für die Reinigung des Abtropffeldes oder großer Töpfe.
Wer viel kocht oder gern backt, profitiert im Alltag enorm von dieser Art Küchenarmatur.



Vorfensterarmatur: einklappbarer Wasserhahn vor dem Küchenfenster
In vielen Küchen befindet sich die Spüle direkt vor dem Fenster. Damit Sie dieses problemlos öffnen können, gibt es spezielle Vorfensterarmaturen.
Sie werden wie gewohnt vor dem Fenster montiert, lassen sich aber einfahren, absenken oder einklappen, sodass der Flügel des Fensters ungehindert geöffnet werden kann. So kombinieren Sie einen praktischen Wasserhahn mit der Helligkeit und dem Ausblick eines Spülenplatzes am Fenster.


Sensorarmatur: der schlaue, berührungslose Wasserhahn
Sensorarmaturen kennen Sie vielleicht aus öffentlichen Waschräumen oder aus dem Bad. Mittlerweile gibt es diese berührungslosen Küchenarmaturen mit Infrarotsensor auch für die Küche. Sie reagieren auf Bewegung und schalten das Wasser automatisch an und aus.
Das ist besonders hygienisch, weil Sie die Armatur nicht mit schmutzigen Händen berühren müssen. Ein wenig gewöhnungsbedürftig kann es sein, wenn Sie zum Beispiel Nudeln im Spülbecken abgießen und durch Ihre Bewegung der Wasserstrahl unbeabsichtigt aktiviert wird.


Filterarmatur: Küchenwasserhahn mit eingebautem Filter
Sie trinken gern Leitungswasser? Dann ist eine Küchenarmatur mit integriertem Wasserfilter eine spannende Lösung. Filterarmaturen halten je nach System Kalk, Chlor, Schwermetalle und andere Partikel zurück und verbessern so Geschmack und Qualität des Trinkwassers.
So sparen Sie sich unter Umständen Wasserkästen und genießen gefiltertes Wasser direkt aus Ihrer Küchenarmatur – auf Wunsch sogar mit Optionen wie Sprudel oder gekühltes Wasser (je nach System).


Küchenspüle und Spülbecken: zentraler Ort der Küche
Ohne Wasser geht in der Küche fast nichts. Ein Wasserhahn allein reicht jedoch nicht aus – das Wasser muss aufgefangen und abgeleitet werden. Deshalb gehört zu jeder Küche eine Küchenspüle beziehungsweise ein Spülbecken mit Abfluss.
Wasserhahn und Spülbecken bilden eine funktionale Einheit und gehören zusammen mit Kochstelle und Kühlschrank zu den zentralen Arbeitsbereichen in Ihrer Küche.



Küchenspülen – Vielfalt der Materialien und Formen
Das Design Ihrer Küchenspüle setzt sich aus Material, Form und Farbe zusammen. Das Material entscheidet außerdem darüber, ob die Spüle pflegeleicht ist oder einer intensiveren Pflege bedarf. Hier ein kurzer Überblick über gängige Materialien:
- Edelstahlspüle:
klassisch und populär, hygienisch, rostfrei, lebensmittelverträglich, in der Regel säure- und hitzebeständig, relativ unempfindlich im Alltag. - Keramikspüle:
sorgt für einen hochwertigen, oft leicht nostalgischen Look, ist in vielen Farben und Formen erhältlich und wird gern in Landhaus- oder skandinavischen Küchen eingesetzt. - Verbundwerkstoffspüle (z. B. auf Quarzbasis):
porenfrei, robust, formstabil, flexibel in Form und Größe, meist kratzfest, hitze-, säuren- und laugenbeständig sowie stoßfest, in vielen Farben und Oberflächenstrukturen.


Formen und Größen von Küchenspülen
Neben dem Material ist auch die Form der Spüle wichtig:
- Einbeckenspüle:
platzsparend, ideal für kleinere Küchen. - Spüle mit Restebecken:
praktisch, wenn Sie häufig Gemüse waschen oder Geschirr vorsortieren. - Doppelbecken:
bietet viel Platz für paralleles Arbeiten, benötigt aber mehr Unterschrankbreite. - Mit oder ohne Abtropffläche:
Eine integrierte Abtropffläche ist sehr praktisch, in puristischen Küchen wird sie zugunsten von mehr Arbeitsfläche oft weggelassen.
Einbauarten von Küchenspülen: Einbauspüle, Unterbauspüle & flächenbündige Spüle
Spülstein oder Spülbecken? Ihr persönlicher Geschmack bestimmt das Design Ihrer Küchenspüle genauso wie der restliche Aufbau der Küche. Ein Unterschrank als Träger ist immer wichtig – idealerweise mindestens 60 cm breit, damit verschiedene Spülenarten eingebaut werden können.
Gängige Einbauarten sind:
- Einbauspüle (aufliegend):
die klassische Variante, bei der der Spülenrand sichtbar auf der Arbeitsplatte aufliegt. - Unterbauspüle:
wird von unten an der Arbeitsplatte befestigt – ideal für Stein-, Keramik- oder Dekton-Arbeitsplatten; wirkt sehr hochwertig und ist besonders reinigungsfreundlich, weil kein aufliegender Rand stört. - Flächenbündige Spüle:
schließt nahezu bündig mit der Arbeitsfläche ab und schafft eine ruhige, moderne Optik. - Spülstein / Keramikspülstein:
ein markanter, sichtbarer Block – vor allem in Landhausküchen beliebt und ein echter Hingucker.
So finden Sie die Einbauvariante, die optisch zur Küche passt und im Alltag gut zu Ihren Gewohnheiten funktioniert.


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